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25.05.2013
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*Preise und Verfügbarkeit wurden zuletzt am 19.06.2013, 05:12 Uhr, aktualisiert, können jedoch zwischenzeitlich geändert sein.
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Originaltitel
Produktionsland
Produktionsjahr
Spielzeit
Pina
D/F
2010
100 min.
(107 min.)
 
Genre
 
 
 
Tanzfilm • Dokumentation
 
 
 
 
Pina Filmplakat

Filmbeschreibung
"Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren." - aus dem allumfassenden Credo der Ballettdirektorin Pina Bausch erwächst im ihr gewidmeten filmischen Testament eine immens involvierende Illustration purer Körperlichkeit. Der Einsatz moderner 3D-Technologie lässt diese in imposanter Plastizität förmlich aus der Leinwand triefen.

Exzerpte aus vier von Bausch choreographierten Bühnenstücken wurden auf Zelluloid gebannt, immer wieder kontrastiert, durchwirkt, vollendet von dokumentarischen Archivaufnahmen der Schöpferin und ihrer Akteure. Durch inspirierte, individualisierende und mit katzenhafter Eleganz vorgetragene Solo-Improvisationen letzterer reift das Gesamtwerk schließlich zur eklektischen, polyfonen Sinfonie.

Der Fokus liegt hierbei zweifelsohne auf dem Schaffen, nicht dem Leben Bauschs. Diese bleibt nebulöses Mysterium, vage Allmacht im Hintergrund; auch dann, wenn wir die Bühne verlassen und uns die Reise durch ihre heimischen Wuppertaler Wälder und Industrieanlagen, durch den städtischen Verkehr und in die weltberühmte Schwebebahn führt.

Zentrales Bindeglied bleiben jedoch die gerade durch ihre übersteigerte Authentizität surrealistisch geprägten Aufführungen. In "Café Müller" (UA 1978) erleben wir zu den Klängen von Purcells "Dido und Aeneas" dynamisches Stühle- und Tischerücken konformistischer Schlafwandler. Frei vom Hauch des Nostalgischen verschwimmt die karge Kindheitserinnerung zum Besuch in einer psychiatrischen Anstalt.

Das fatalistische "Frühlingsopfer" ("Le Sacre du printemps") (UA 1975) präsentiert, basierend auf Strawinskis gleichnamiger, katastrophisch getränkter Tonmixtur, den Geschlechterkampf als rituelle Opfergabe, während "Vollmond" (UA 2006) das menschliche Bewusstsein als elegische Melange aus Regungen und neumodischem Instrumentalschall interpretiert.

"Kontakthof" (UA 1978, 2000, 2008) entlarvt schließlich ein kränkelndes Tanzschulen-Idyll als Hort der Fleischeslust. Zu Musik von Chaplin, Sibelius und Rota verkommen zaghaft-grazile Annäherungsgebaren der expressionistisch anmutenden Charaktere zum Feilbieten des Körpers.

Immer wieder Körper. Der titelgebenden Künstlerin zufolge sollen diese sprechen. Stillschweigende Bewegung diene der Informationsvermittlung, sei synonym mit Sprache. Und tatsächlich: Die wort- und rastlosen Leiber gehen eine hypnotische, nahezu verbale Symbiose mit dem atemlos im Kinosessel klebenden Beobachter ein.

Die Choreographin des Tanztheater Wuppertal, Pina Bausch, verstarb im Sommer 2009, kurz vor Drehbeginn. Die vier o. g. Choreographien wurden noch gemeinsam mit ihr für dieses Werk ausgewählt. Wim Wenders ("Paris, Texas", 1984 - "Buena Vista Social Club", 1999) musste den Film allein drehen, ließ tanzen, um der Freundin seit über 20 Jahren und der Künstlerkollegin ein fortwährendes Denkmal zu errichten - auf dass ihr Wirken niemals verloren sei.

Das Musikstück im Kinotrailer ist "Lilies in the Valley" des japanischen Komponisten Jun Miyake. Mit Gesang von Arto Lindsay als "Alviverde" erschienen. Als weiteres Meisterwerk von Jun Miyake darf man "The Here And After" nennen, mit einer fesselnden Stimme von Lisa Papineau, welches im Abspann von Pina zu hören und auf dem Album "Stolen From Strangers" erhältlich ist. Anhören können Sie es über die Links "Soundtrack zeigen" oder "mp3 Download zeigen" unterhalb des Trailers. Oder auch mit dem Pina Soundtrack bestellen.

 
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Pina Kinotrailer Kinotrailer Pina

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Pina Box Office (Besucher, Einspiel, Kosten)

Pina Besucherzahlen Deutschland
Pina hatte 515.824 Besucher in Deutschland inkl. 19.08.2012.
Das Pina Einspielergebnis weltweit lag bei 18,8 Mio. US-$ (inkl. 19.05.2013). Dieses würde aktuell in etwa 14,5 Mio. EUR betragen.
 

24.02.2011
Kinostart F
06.04.2011
08.04.2011
Die Tänzer
Regina Advento, Malou Airaudo, Ruth Amarante, Jorge Puerta Armenta, Pina Bausch, Rainer Behr, Andrey Berezin, Damiano Ottavio Bigi, Aleš Čuček, Clémentine Deluy, Josephine Ann Endicott, Lutz Förster, Pablo Aran Gimeno, Mechthild Großmann, Silvia Farias Heredia, Barbara Kaufmann, Nayoung Kim, Daphnis Kokkinos, Ed Kortlandt, Eddie Martinez, Dominique Mercy, Thusnelda Mercy, Ditta Miranda Jasjfi, Cristiana Morganti, Morena Nascimento, Nazareth Panadero, Helena Pikon, Fabien Prioville, Jean-Laurent Sasportes, Franko Schmidt, Azusa Seyama, Julie Shanahan, Julie Anne Stanzak, Michael Strecker, Fernando Suels Mendoza, Aida Vainieri, Anna Wehsarg, Tsai-Chin Yu

Gäste in "Le Sacre du printemps"
Alexeider Abad Gonzales
Stephan Brinkmann
Meritxell Checa Esteban
Paul Hess
Rudolf Giglberger
Chrystel Wu Guillebeaud
Mu-Yi Kuo
Szu-Wei Wu
Tomoko Yamashita
Sergey Zhukov
Andy Zondag
Buch
-
Wim Wenders
Wim Wenders
Gian-Piero Ringel
Co-Produzent
Claudie Ossard, Chris Bolzli
Ausführende Produzenten
Jeremy Thomas
Associate Producer
Heiner Bastian, Stefan Rüll, Stephan Mallmann, Dr. Mohammad Zahoor
 

Weitere Informationen über diesen Film finden Sie hier bei uns:

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"Pina" ist aktuell auf Platz 64. (Stand: 19.08.2012)

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Quelle Film Inhalt: Filmbeschreibung © Wulfmansworld.com
© Filmplakat by NFP Marketing & Distribution, NFP media rights GmbH & Co. KG, Halle (Saale) (Warner)

 
 

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